Digitales Einsatzkommando

28. Januar 2010

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste bekommen bis 2012 ein eigenes, abhörsicheres Funknetz. T-Systems unterstützt zehn Bundesländer beim Aufbau und Betrieb des Digitalfunks für die Sicherheitsbehörden.
Die meisten Bundesländer haben 2009 damit begonnen, den Digitalfunk für die deutschen „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ (BOS) aufzubauen. Landläufig als „Polizeifunk“ bekannt, nutzen jedoch auch Feuerwehren, Rettungsdienste, Technisches Hilfswerk und andere Sicherheitsorganisationen den Digitalfunk BOS. T-Systems unterstützt zehn Bundesländer umfassend bei der Einrichtung des Sicherheitsfunks – darunter Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen und das Saarland.
Baukasten für sichere Funknetze
Während der Bund das zentrale Verbindungsnetz für den Digitalfunk der Sicherheitsbehörden errichtet, sind die Länder jeweils für die Infrastruktur in ihrem Gebiet verantwortlich. Die Telekom-Tochter hat ein flexibles Lösungs- und Dienstleistungsangebot für den digitalen „Polizeifunk“ entwickelt. So kann sie die von den Ländern benötigten Sicherheitsnetze für den Anschluss der Funkstationen bedarfsgerecht bereitstellen und betreiben. Auf Wunsch unterstützt T-Systems die Bundesländer außerdem, beim Errichten und beim Betrieb der für den BOS-Funk erforderlichen Kontrollzentren. Für Leitstellen liefert das Unternehmen spezielle Verschlüsselungskomponenten, die die Übertragung zu den Einsatzkräften und Einsatzgruppen vor Ort abhörsicher machen.

Tags: BOS, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Digitalfunk, Feuerwehr, Polizei, Polizeifunk, THW, Tetra, Tetra BOS